Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Kunst, Kultur & Religion

Pfarre Köttmannsdorf

Ansprechpartner: Pfarrer Mag. Michael Joham
Adresse: Kirchenstraße 8, 9071 Köttmannsdorf
Telefon: 04220/2206
Mobiltelefon: 0676/87728188
E-Mail: koettmannsdorf@kath-pfarre-kaernten.at
Website: http://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarre/C2963

Öffnungszeiten - Sekretariat:

Mittwoch 08:30 - 11:30 Uhr
Freitag 16:00 - 18:00 Uhr

Gottesdienstzeiten an Sonn- und Feiertagen:
Sommer/Winter
07:00 Uhr und 10:00 Uhr
Gottesdienstzeiten/Rosenkranz an Wochentagen:
Sommer 19:00 Uhr
Winter 18:00 Uhr

Filialkirchen: St. Gandolf, St. Margarethen, Hollenburg-Schlosskapelle



Das Tor zum Rosental

Das „Tor zum Rosental“ ist eine Skulpturengruppe aus Eichenstämmen, welches im Rahmen des Projektes „Landart im Rosental“ von Johann Feilacher im Juni 2002 beim Gasthof Singer in Unterschloßberg erstellt wurde. Die Arbeiten begannen am 03. Juni 2002. Die Schlussveranstaltung fand am 21. Juni 2002 statt.

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Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Auf einem steil abfallenden Felshügel, nördlich über der Drau und dem Rosental gelegene, mittelalterliche, im 16./17. Jahrhundert unter dem Geschlecht der Dietrichsteiner auf die heutige Form ausgebaute mächtige Anlage mit schlichten Fassaden und mehreren Renaissance Zwillingsfenstern. Die Familie Dietrichstein hatte die Burg 1514 von Kaiser Maximilian I. gekauft. 

Die Burg hat ihren Namen wohl von den Höhlen, auf denen sie erbaut ist. Sie wurde oftmals zerstört und wieder aufgebaut. Als erster urkundlich gesicherter Besitzer ist Markgraf Leopold I. anzusehen. Er übergab 1142 die Burg seinem Ministerialen „Swikerus de Holenburch“. 

Bietet die Burg von außen einen eher nüchternen und festungsartigen Eindruck, so überrascht das Hofinnere durch seine festliche Gestaltung im Sinne der Renaissance: Einer Holzgalerie an der einen Langseite entsprechen Doppelarkaden mit einer schönen Außentreppe auf der anderen. Beachtenswert die Ausschmückung, die sowohl von der klassischen Bildung wie von der Frömmigkeit der protestantischen Dietrichsteiner zeugt: lateinische Sprüche (Livius), Bibelzitate, erbauliche, fromme Sprüche zur Beherzigung. Aber auch ein Riesenwels wurde bildlich festgehalten, um der Nachwelt Kunde zu tun von einem einmaligen Fang eines Petrijüngers. Die hier vielerorts angebrachten Römersteine dokumentieren das wach gebliebene Interesse an der antiken Vergangenheit. 

Nach dem Tod des letzten männlichen Dietrichsteiners  ging die Burg an das Geschlecht von Wittgenstein. Nach dem Tod von Ludwig von Wittgenstein ging das Gut an dessen Nichte Hermine Maresch-Wittgenstein über. Die Burg befindet sich derzeit im Eigentum der Familie Kyrle. 

Im Erdgeschoss des Osttraktes befindet sich eine gotische Burgkapelle (St. Nikolaus). Hier wurde 1945 ein bedeutender Freskenzyklus (2. Hälfte 14. Jh.) freigelegt. Vom Burghof führt eine Tür zu einem Söller, der einen überwältigenden Blick auf die grandiose Gebirgskette der Karawanken bietet. 

Burghof und Söller sind frei zugänglich. Gelegentlich finden in den Sommermonaten im Schloss auch Kunstausstellungen statt.



Erstmalige urkundliche Erwähnung im Jahre 1142. 

Mitten im Ort St. Gandolf gelegener kleiner einschiffiger Bau mit mächtigem, in den unteren Geschossen romanischem, 1863 verändertem Nordturm und polygonalem gotischen Chorhaupt am ursprünglichen Chorquadrat. 

Chorgewölbe, Fenster und Altarausstattung barock; spätgotisches Vortragskreuz. 

Der Hauptaltar stammt aus dem Jahre 1755. In der Hauptnische steht die Statue des hl. Oswald, ober ihm jene des hl. Ulrich mit Stab und Fisch. Beide Seitenaltäre stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.


Die Kirche befindet sich auf einer Anhöhe im Westen des Ortes St. Margarethen auf einer Seehöhe von 750m.

Die Kirche zu St. Margarethen wurde erstmals 1204 urkundlich erwähnt.  Das Presbyterium wurde zur Zeit der Gotik errichtet und blieb im Innenraum, außer dem Altar, bis heute unverändert. Aus dieser Zeit stammt die Predella, welche die Anbetung der Heiligen Drei Könige beim Jesuskind darstellt.

Der heutige Altar stammt aus dem Jahre 1660 und beinhaltet neben einer Szene des Auferstandenen die Figuren der Heiligen Margaretha, der Heiligen Barbara, der Heiligen Appollonia sowie der Heiligen Gertrud.

1862 kam es zum Zubau eines Turmes mit Spitzdach sowie zur Verlängerung des Kirchenschiffes nach Westen. 1946 sowie 1989 wurde die Kirche vollständig restauriert. Im Zuge der 800 Jahr Feier wurde eine Beleuchtungsanlage angebracht, sodass, bedingt durch die exponierte Lage dieser Kirche am Sattnitzzug, sie in den Abendstunden weit in das untere Rosental ersichtlich ist.


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Im Ort Köttmannsdorf erhöht gelegene und von zinnenbekrönter Friedhofsmauer umgebene ursprünglich romanische Chorturmkirche mit gotischem Chor, nördlichem Anbau mit Pultdach am Turm sowie spätgotischen Anbauten und barocker Sebastianskapelle an der Südseite. 

Die Pfarrkirche Köttmannsdorf wird erstmalig im Jahre 1192 urkundlich erwähnt. 

Außen an der Südwand befindet sich ein bedeutendes Christophorus-Fresko (zweite Hälfte des 15. Jh.). 

Im Inneren Kreuzrippengewölbe und dreiachsige Sängerempore auf Pfeiler; überwiegend qualitätvolle barocke Ausstattung des 18. Jahrhunderts. 

Der Hauptaltar stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Statue des Pfarrpatrons St. Georg, der mit eleganter Geste den Drachen tötet, ist umgeben von den Statuen des hl. Martin und des Erzengels Michael. Ober den beiden Opfergangstoren sind die Statuen der Apostelfürsten Petrus und Paulus. 

Der Marienaltar stammt aus dem Jahre 1762. Die Marienstatue mit Kind wird von den Diakonen Stephanus und Laurentius umgeben. 

Der Sebastianaltar aus dem Jahre 1727 macht seiner Zeit und dem Stil des Barocks alle Ehre. Die Darstellung der Verherrlichung des hl. Sebastian ist wie eine musikalische Komposition, geschnitzt aus Holz. Rochus mit Wanderstab, der Apostel Jakobus mit der Muschel an der Brust sowie Notburga mit Krug und Garbe und Isidor mit dem Dreschflegel ergänzen das Bild und laden zur Besinnung ein. 

Im Friedhof südlich der Kirche befindet sich eine steinerne gotische Totenleuchte mit achtseitigem Schaft und Lichtfenstern im Aufsatz (13. Jh.). Eine von insgesamt acht in Kärnten erhaltenen Totenleuchten und eine der ältesten Österreichs; 1436 urkundliche Stiftung für Unterhaltung des Armenseelenlichtes. Die Sitte, den Verstorbenen eine Totenleuchte aufzustellen, stammt aus Frankreich und wurde vom Mönchsorder der Zisterzienser nach Kärnten gebracht.

 


An einem Waldweg westlich der Ortschaft Preliebl gelegen; polygonal geschlossener Kapellenraum mit Blendbogen-Gliederung, hölzerner Vorhalle und reicher volkstümlicher Bemalung, 19. Jahrhundert. 

Um die Kapelle Maria Waldesruh rankt sich folgende Legende: Laut Votivtafeln konnte hier 1863 eine Frau nach beendeter Rast ihren schweren Koffer nicht mehr hochheben. Ihr sei ein Mann mit Wundmalen zu Hilfe gekommen, der aber plötzlich verschwunden sei. 

Im Laufe der Jahrzehnte sind in der Vorhalle der Kapelle von gläubigen Leuten viele Votivtafeln, die meisten als Dank für überstandene Krankheiten, angebracht worden.