Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Über die Gemeinde

Zahlen, Daten & Fakten

Größe: 28,16 km²

23 Ortschaften: Aich, Am Teller, Gaisach, Göriach, Hollenburg, Köttmannsdorf, Lambichl, Mostitz, Neusaß, Plöschenberg, Preliebl, Rotschitzen, St. Gandolf, St. Margarethen, Schwanein, Thal, Trabesing, Tretram, Tschachoritsch, Tschrestal, Unterschloßberg, Wegscheide, Wurdach

Einwohner: 3.010 Einwohnern (Stand 1. März 2018)
Seehöhe: 455 m bis 921 m, (Köttmannsdorf Ort 558 m)

Das Gemeindewappen

1961 durch die Kärntner Landesregierung an die Gemeinde Köttmannsdorf verliehen.

Beschreibung
In grünem Dreiecksblatt aus goldenem, schrägrechtsgerichtetem Stiel drei goldene Haselnüsse im Dreipass.

Erläuterung
Das Gemeindewappen nimmt Bezug auf die Hollenburg, die die Geschichte dieses Raumes über Jahrhunderte prägte. Als Vorlage diente ein Siegel des Ulrich von Hollenburg, der mit seinem Bruder Nikolaus von 1308 bis 1335 die Burg innehatte. Nach heraldischen Gesichtspunkten wählte man als Schildgrund die Farbe Grün, womit die Landwirtschaft und der ländliche Charakter der Gemeinde zum Ausdruck kommen sollten, sowie für die Schildfigur das repräsentative Gold.


Geschichtliche Daten

Funde mehrerer Skelette und Eisenmesser in Wurdach weisen eine frühmittelalterliche Besiedlung des heutigen Gemeindegebietes nach.

1142:
Erste urkundliche Nennung von Köttmannsdorf in der Gründungsurkunde des Zisterzienserklosters Viktring. In dieser Urkunde werden auch die Hollenburg, St. Gandolf und Plöschenberg genannt.

1192:   
Nachweis der Pfarre Köttmannsdorf als Urpfarre für das Sattnitzgebiet. Romanische Bauelemente belegen, dass die dem Hl. Georg geweihte Pfarrkirche sicherlich älter ist.

1204:   
Erste urkundliche Erwähnung der Kirche in St. Margarethen.

1335:   
Burggraf Ulrich von Hollenburg. Sein Siegel ist die Grundlage für das heutige Wappen der Gemeinde Köttmannsdorf.

1476:   
Wiederholte Türkeneinfälle mit Nachweis auf der Hollenburg.

1514:   
Kauf der Hollenburg durch die Dietrichsteiner. Vollständiger Ausbau der Grundherrschaft und des Landgerichtes.

17. Jht: 
Dezimierung der Bevölkerung durch Pestepidemien.

1645:  
Eine Feuersbrunst zerstört den Ort Köttmannsdorf. Wertvolle Aufzeichnungen der Pfarre gehen verloren.

1813:      
Bau einer Trivial (Volks-) Schule, die ab 1907 vierklassig geführt wird.

1848:   
Auflösung der Grundherrschaft. Einrichtung der Gemeinden Köttmannsdorf und Wurdach. 

1871:   
Auflösung und Eingliederung der Gemeinde Wurdach. Die Gemeinde Köttmannsdorf zählt rund 1.400 Bewohner.

1887:
Gründung der FF Köttmannsdorf.

1.Weltkrieg:
23 Gefallene, 27 Opfer durch Kriegsfolgen, 9 Vermisste.

1919:
Gründung eines Gendarmeriepostens.

1920:
Kärntner Volksabstimmung. 62,3% der Bevölkerung votieren für den Verbleib bei Österreich.

2. Weltkrieg:  
65 Gefallene, 26 Vermisste.

Seit 1950:       
Starke Bautätigkeit und großer Zuzug. Die Einwohnerzahl steigt von 1.700 auf nunmehr 2.850.

1961:  
Verleihung des Gemeindewappens.

1976:   
Neubau der Volksschule.

1992:   
850-Jahr-Feier.

2002:
Neugestaltung Dorfplatz.

2009:
Zubau Hort.

2011:
Zubau der neuen Musikschule zur bestehenden Volksschule.

2017:
Köttmannsdorf zählt erstmals 3.000 Einwohner.


Digitale Karten- & Statistik-Services
rund um Köttmannsdorf


Auf der Übersichtskarte im KAGIS können Sie unsere Gemeinde im Kärntner Geoinformationssystem (KAGIS) betrachten. Verschiedene Kartensammlungen bzw. Themenbereiche stehen zur Verfügung (z.B. Ortsplan)

Werfen Sie einen Blick auf die statistischen Daten unserer Gemeinde auf der Homepage der Statistik Austria (Bundesanstalt Statistik Österreich).